Ätherische Öle in der Behandlung sind ein spannendes Thema, weil sie einerseits sehr beliebt sind und andererseits oft überschätzt werden. Ich gebe dir gern eine klare, ausgewogene Einschätzung – ohne Hype, aber auch ohne pauschale Ablehnung.
Was ätherische Öle leisten können
Ätherische Öle enthalten Duftstoffe aus Pflanzen, die über die Nase oder die Haut wirken. Seriöse Anwendungen konzentrieren sich vor allem auf Wohlbefinden und unterstützende Effekte, zum Beispiel:
🌿 Mögliche positive Wirkungen (allgemeine Informationen)
Entspannung und Stressreduktion (z. B. Lavendelduft in der Aromatherapie)
Wahrgenommene Linderung von Erkältungsbeschwerden (z. B. Eukalyptus in Inhalationen)
Unterstützung der Schlafqualität (Lavendel wird häufig genutzt)
Angenehme Massageerlebnisse in verdünnter Form
Diese Effekte sind meist subjektiv und hängen stark von der Person ab. Wissenschaftlich gut belegt ist vor allem der Entspannungseffekt von Düften.
Wo Vorsicht wichtig ist
Ätherische Öle sind hochkonzentriert – und das bedeutet auch Risiken:
Hautreizungen oder Allergien, besonders unverdünnt
Schleimhautreizungen beim falschen Inhalieren
Gefährlich für Kinder und Haustiere (z. B. Eukalyptus, Pfefferminze)
Nicht als Ersatz für medizinische Behandlung geeignet
Einige Öle sind phototoxisch (z. B. Zitrusöle auf der Haut + Sonne = Verbrennungsgefahr)